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Graffiti is not a crime

Oder:

Graffiti is a crime that`s why I love it

Graffiti in seiner ursprünglichen Form, d.h. Züge und Wände mit dem eigenen Namen zu verzieren, ist überall verboten. Weil es trotzdem gemacht wird, erhält es eine politische Aussage.

In New York, der Geburtsstätte des "Writings", waren es am Anfang Ghettokids, die sch durch Graffiti in der Stadt einen Namen gemacht haben. Auf diese Wurzeln sind heute noch viele Sprüher stolz.

Den Writerrn gefiel es, daß sie etwas fabrizierten, das sie bekannt machte und den Herrschenden mißfiel. Schnell wurden die Kettenhunde des amerikanischen Staates, the police, auf die Jugendlichen gehetzt. So bekam Graffiti aus Notwehr einen "FUCK THE POLICE" Charakter, die Sprüher blieben und bleiben in einem ständigen Kampf gegen die Bullen. Die Medien erwiesen sich als verlängerter Arm des Systems. Sie stellen die Sprüher als asoziale Bösewichte dar, die von Grund auf keine Lust auf ein Leben in der Gesellschaft haben. Daß viele Sprüher dem Bild eines stehlenden, gewalttätigen Underdogs entsprechen,dem möchte ich nicht wiedersprechen. Aber was ist daran so schlimm, sich die Sprühdosen umsonst aus dem Baumarkt zu holen, wenn man eh schon kriminell ist, weil man die Wände besprüht? Und ist es nicht Notwehr, sich gegen Zivis und Aktiv -Bürger zu verteidigen, wenn man mit Gewalt festgehalten wird? Diese Handlungen sind ein Zeichen von Widerstand, sind gerechtfertigt und zeugen nicht von Boshaftigkeit. Trotzdem stellen die Medien die Sprüher an den Pranger, schließlich kostet es ja sooo viel Geld, diese "Schmierereien" wegzumachen. Sollen sie sich doch bei ihrem Kampf für "Sauberkeit", für die monotone Kultur der Herrschenden, totzahlen. So haben sie einen neuen Sündenbock, die "gefährlichen Jugendlichen", die Schuld an der Misere sind. Und mit Sündenböcken kann man (und konnte man schon immer) gut von den wahren Ungerechtigkeiten und den wahren Schuldigen ablenken.

Das Scratchen, also das Zerkratzen von Scheiben, gehört zur Quantität des Graffities, genauso wie Tags und schnell hingemalte Silberbilder, das verwirrt sogar SympathisantInnen unserer Sache. Aber das ist Notwehr, denn wer hat heutzutage schon Zeit, schöne bunte Bilder auf die Straße zu bringen. Im Kampf gegen Graffiti schicken sie ihre Zivies und sonstige Sherrifs auf die Straße, sogar Otto -Normalverbraucher werden ermutigt, uns für Geld zu verraten. Es ist halt Krieg auf der Straße, wir haben ihn nicht gewählt, er wurde uns aufgezwungen, aber wir werden uns auch nicht drücken.In ihrer Hoffnung, Writing mit Repression bekämpfen zu können, fragen die Bullen in Schulen nach, hören Telefone ab, treten offensiv an Corners, den Treffpunkten der Sprüher, auf, Hausdurchsuchungen, Diebstahl bei Hausdurchsuchungen, Gewalt bei Festnahmen und weitere Einschüchterungen können folgen. Deshalb ist es wichtig, daß Sprüher zusammenhalten. KEINE AUSSAGEN BEI BULLEN!!! Nutzt dieses Recht, solange ihr es noch habt. Bei Prozesssen müßt ihr euch Anwälte besorgen, sie können euch oft noch rausboxen, wo ihr alleine schon längst verurteilt seid. Und noch etwas: If you´re dissing your sistaz, you aint fighting the powers.

GRAFFITI IST KEIN VERBRECHEN!

Fight the power! Fuck the police!